Dein Weg zur allerbesten Eisdiele führt über Fraimework

In diesem Podcast veranschaulichen Nina und ich den „inneren Kern“ des Fraimework-Ansatzes am Beispiel einer Eisdiele. Das spontan vor Aufzeichnung des Podcasts vorgeschlagene Beispiel löste bei Nina die Bedenken aus, dass eine Eisdiele zwar sehr plakativ sei und von jedem verstanden würde, jedoch vielleicht den Anschein erwecken könnte, Fraimework sei nur für solche „einfachen“   Anwendungsfälle geeignet. Aufgrund der Hitze an dem Tag, als wir den Podcast aufzeichneten, haben wir uns aber dann doch sehr gerne für dieses „leckere“ Beispiel entschieden.

 
Eisdiele

Das Fraimework-Modell führt uns mit einer klaren Struktur durch die Fragestellungen, die es zu beantworten gilt, um ein bestimmtes Geschäftsziel zu erreichen. (An dieser Stelle noch einmal der Hinweis, dass wir uns gerade ausschließlich auf der Ebene der Geschäftsentwicklung bewegen. Die Themen der Produktions-, Finanzierungs- und Personalentwicklung folgen zu einem späteren Zeitpunkt der Fraimework-Entwicklung.)

Lass‘ dich also nun Schritt für Schritt von der Fraimework-Struktur leiten:

#01_Ziel

Was genau willst du erreichen? Formuliere dein Ziel so präzise und positiv wie möglich. Die SMART-Formel (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert) wird zwar oft und gerne zitiert, aber selten knallhart angewendet. Versuch’s doch einfach mal. In unserem Demobeispiel hat sich Nina für das folgende Ziel entschieden: „Ich möchte im Kalenderjahr 2022 in dem Gebiet der Stadt Rheine die meisten Kugeln Speiseeis pro Kalenderjahr verkaufen.“ – vermutete 100.000 Kugeln/Monat innerhalb der Eissaison. Auch wenn’s zunächst etwas holprig klingt – diese Trennschärfe in der Formulierung ermöglicht erst das erfolgreiche Weitergehen.

#02_Angebot

Logischerweise folgt nun die eindeutige Festlegung der anzubietenden Produkte (Eis und Dienstleistungen), um das gesteckte Ziel zu erreichen. Manche Produkte laufen gerade aus, manche sind noch gar nicht entwickelt. Vor allem bei der Abschätzung von Kundenbedarfen und Verkaufspreisen verar… wir uns gerne selber. J Bleib‘ ehrlich und realistisch. Das ist das einzige, was deinen Erfolg zuverlässig ermöglicht!

#03_Beziehungen

Warum denn jetzt Beziehungen? Ganz einfach: Um unser Eis herstellen und verkaufen zu können, gehen wir unglaublich viele Beziehungen mit den verschiedensten Menschen ein, z.B. Lieferanten, Mitarbeiter, Kunden, Behörden, etc. ein. Frag‘ dich doch einfach mal, welche Beziehungen dein festgelegtes Angebot erfordert, um dein Ziel zu erreichen? Vielleicht wirst du von der Anzahl und Verschiedenartigkeit der Beziehungen überrascht sein.

#04_Herausforderungen

Glückwunsch, du hast es bis hierhin geschafft! Erfahrungsgemäß liegen jetzt bereits mehrere Stunden hitziger Diskussion hinter dir. J Mit einem klaren Blick – oder noch besser: mit einer neutralen externen Meinung – wird es dir jetzt sicher leicht fallen, die recht lange Liste der Herausforderungen zu füllen, vor der du jetzt (bezogen auf dein Geschäftsziel) stehst. Aber bitte nicht verzweifeln. Es geht weiter und Fraimework hilft dir dabei ganz systematisch.

#05_Verhalten

Überprüfe nun, welches Verhalten der unter Punkt 03 ermittelten Beziehungspartner bezogen auf dein Geschäftsziel hinderlich oder förderlich ist. Und entscheide dann, was du ändern möchtest und kannst.

#06_Trägersysteme

So, nun folgt der finale Praxisschock – oder besser: Praxischeck: Lassen es die dir zur Verfügung stehenden Ressourcen (Trägersysteme) zu, dein Geschäftsziel in dem Umfang und auf dem Weg zu erreichen, wie du es unter Punkt 02 – 05 geplant hast? Wenn ja: Super, dann weiter zu Punkt 07. Wenn nein: Dann zurück auf Punkt 01 bitte und solange die gesamte Schleife durchlaufen, bis du im Punkt 06 ein ehrliches „Ja“ sagen kannst.

Fazit

Mit den Schritten 01 – 06 hast du nun die Grundlagen geschaffen, die zehn Schritte der Customer Journey optimal zu gestalten und zu leben. Die Praxis zeigt uns leider immer wieder, dass sich viele Menschen (Manager und Unternehmer) lieber gleich auf den Herstellungs- oder Verkaufsprozess stürzen. Es rächt sich dann oftmals später, dass die Schritte 01 – 06 nicht oder nicht ausreichend behandelt wurden. Glücklicherweise passiert dir das ja jetzt nicht wieder! J

In unserem nächsten Podcast werden wir die Customer Journey, also die Schritte 07 – 16, erarbeiten. Wir freuen uns auf dich! Bis dahin alles Gute und viel Erfolg!

 

Bild: Fotolia #83350642 | Urheber: Kzenon

  • Kategorie:

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.